„DINO“ – WIE DER SAURIER?
„Ja, mit Zweiliter-Alu-Block, noch ganz ohne Transistorzündung, Vergaser oder Choke.“

„Fiat wie?“, lachte die Stimme am anderen Ende der Leitung, als Ferdinand Neiber auf der Suche nach einer Ersatzscheibe für seinen historischen Fiat Dino gerade den Telefonhörer zum Glühen brachte. „Dino, so wie Dinosaurier?“ Natürlich absoluter Schwachsinn, denn auch wenn der Name das Laien nahelegen könnte, mit prähistorischen Giganten hat der elegante Fiat nichts gemein. Vielmehr wurzelt der Schriftzug „Dino“ in der Verniedlichung des Namens Alfredo – Rufname von niemand Geringerem als Alfredo Ferrari, Sohn des legendären Enzo Ferrari. Das Grundgerüst für den in einem V angeordneten Sechszylinder seines Fiats soll Enzo Ferrari 1956 einem seiner Motorenentwickler, so besagt es die Legende, noch am Sterbebett zugeraunt haben. Das Ergebnis war bis 1960 in der Formel 2 zu bestaunen.

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EIN 911ER G-MODELL,
DAS EINFACH NICHT STERBEN WILL - TEIL 2

Unverzeihlich wäre es gewesen, hätte sich das heisere Röhren des luftgekühlten Saugers an jenem Abend zum letzten Mal von den vorüberziehenden Hauswänden zurückgeworfen, um sich dann im Dunkel der Nacht zu verlieren. Jenem Abend, an dem sich der 86er Carrera am übermotivierten 3.2-Liter-Boxer – einer aus der Riege der Luftgekühlten – verschlucken und am Weg vom glatten Asphalt übers sandige Bankett ins angrenzende Grünland partout gegen einen Laternenmast stemmen musste. Der unglückliche Besitzer bekam damals die volle Härte der Windschutzscheibe zu spüren. Und das G-Modell? Dem waren die einst so klaren Linien entglitten. Die athletischen Formen der Frontpartie zeigten sich zerklüftet, die Aufpralldämpfer hatten ihre Bestimmung märtyrerhaft erfüllt und waren am Ende, Rahmen und Bodenplatte zeigten sich verzogen und windschief.

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MIT SCHNUPFEN EINGELIEFERT
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